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4. Oktober 2017 / AugenZeugeKunst

Ein Imagefilm für das Frauenmuseum Berlin // Video von AugenZeugeKunst

Julie August und Rachel Kohn, die Vorstandsfrauen des Vereins Frauenmuseum Berlin, habe ich vor einigen Jahren in der 18m Galerie in Berlin Schöneberg kennengelernt, als dort meinen Film Doppelt und Dreifach über das Künstlergut Prösitz gezeigt wurde. Im letzten Herbst beauftragten mich die beiden mit der Produktion eines Imagefilms über das Frauenmuseum Berlin.

Das Filmprojekt wurde durch die freundliche Unterstützung von TOTAL Deutschland ermöglicht.

Der 9-minütige Imagefilm gibt einen Einblick in die Arbeitswelt des Künstlerinnennetzwerks und dessen Mitglieder. Gleich zu Beginn wird erklärt, warum das Frauenmuseum kein »normales« Museum ist und welche Abläufe und Termine es über das Jahr verteilt gibt. Auch fortlaufende Projekte wie 4-händig und Heim_Spiel, in denen der Verein seit 2005 ausgewählte Positionen von Künstlerinnen ausstellt, werden vorgestellt. Die Interviews habe ich mit Beate Ellrich (Total Deutschland GmbH), Rachel Kohn und Julie August (Vorstand des Frauenmuseums Berlin), Andrea Golla und Kika Jonsson (Mitglieder des Frauenmuseums Berlin) geführt.

Das Frauenmuseum Berlin veranstaltet großangelegte Kunstprojekte, bei denen das Publikum mitgestalten kann.

Partizipatorische Projekte hat das Frauenmuseum Berlin ins Leben gerufen, »um auch Menschen zu aktivieren, die nicht so sehr in der Kunst verankert sind« erzählte mir Rachel Kohn im Interview. So war bei der Aktion 5 Minuten Sammler sein die Idee »dem Besucher die Möglichkeit zu geben, sich aus einer großen Auswahl von Arbeiten der Künstlerinnen vom Frauenmuseum drei bis vier Arbeiten auszusuchen, die dann gehängt wurden. Die Besucher konnten sich dann in ihrer eigenen Ausstellung bzw. in ihrer eigenen Kunstsammlung fotografieren lassen und bekamen von uns ein Bild als Erinnerung« beschreibt Andrea Golla als Mitglied des Frauenmuseums die Aktion. Und Julie August berichtet mir freudig »Mir hat Spaß gemacht zu sehen, wie sehr die Leute das Angebot angenommen haben. Jedes Objekt wurde angeschaut mit der Frage: könnte ich mir das zu mir vorstellen? Es war eine viel längere Verweildauer der Betrachter vor den Kunstwerken!«.

Ich freue mich, wenn ihr euch selbst ein Bild macht und mir einen Kommentar hinterlasst.

Zum Film über das FRAUENMUSEUM BERLIN:

Interviewpartnerinnen: Beate Ellrich, Rachel Kohn, Julie August, Andrea Golla und Kika Jonsson

Soundtrack: »The Jewel and Me« von Little Glass Men

ein Film von Anna-Maria Weber für
AugenZeugeKunst
© Berlin 2017
augenzeugekunst.de

 

 

 

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  1. wechselraum / Okt 4 2017 20:14

    Ah! Bin gespannt! Lg k

    Von meinem iPhone gesendet

    >

  2. Ulli / Okt 19 2017 11:06

    eine große Idee, danke für deinen Film. Gerade denke ich wieder, ob ich nicht doch wieder nach Berlin ziehen sollte…

    • AugenZeugeKunst / Okt 21 2017 11:14

      Liebe Ulli, wo wohnst du denn? Das Leben in Berlin ist schön und sehr vielfältig, aber die Stadt ist auch sehr viel voller und lauter geworden. Liebe Grüße, Anna

      • Ulli / Okt 21 2017 14:35

        Ich lebe seit vielen Jahren im Schwarzwald und immer wenn ich in Berlin bin wird es mir bald zu viel, nur aus der Ferne und wenn ich lese oder höre was es alles Tolles gibt, bekomme ich Heimweh, hier ist es doch eher provinziell. Aber ich bin gerade dabei meine Fühler Richtung Lörrach und Basel auszustrecken, seit meinem Umzug in diesem Jahr sind beide Städte sehr nah gerückt!
        Herzliche Grüße
        Ulli

Trackbacks

  1. Dokumentarfilme von AugenZeugeKunst – Anna-Maria Weber während der Ausstellung Querbrüche | Susanne Haun

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